EU-Leuchtturmprojekt

Auf dem Weg zum "Null-Emissions-Gewerbebgebiet" - das Gewerbegebiet RIO bewirbt sich um Förderung im Rahmen des EU-Leuchtturmprojekts.
So soll der Weg zur Null-Emissions-Region gelingen.
Eine Säule des Erfolgs soll das Transferzentrum für Erneuerbare Energien werden.

RIO soll erneut zum Vorzeigeprojekt werden

In seinem Jubiläumsjahr hat sich das Gewerbegebiet RIO um die Anerkennung als EU-Leuchtturmprojekt (EULE) beworben. Gemeinsam wollen sich die RIO-Gemeinden Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach zu einer Null-Emissions-Region entwickeln.

Dies soll in drei Schritten erfolgen:

  1. Errichtung eines Transferzentrums mit innovativer Bautechnik zur Kommunikation, Information, Weiterbildung und Qualifikation im Themenbereich Energie.
  2. Weiterentwicklung des RIO zu einem "Null-Emissions-Gewerbegebiet RIO" über das RIO-NETZ für ein nachhaltiges Energie- und Ressourcen-Management.
  3. Installation eines "intelligenten Gebäudemanagements" (Gebäudeautomation) für die kommunalen Einrichtungen in den fünf Gemeinden zur Durchführung von Energieeffizienz- und Energiesparmaßnahmen.

Finales Ziel ist die Entwicklung einer Null-Emissions-Region. Dieser Idealzustand stellt das Qualitäts- und Mangementziel dar - im ersten Schritt geht es um eine signifikante Senkung der Emissionen. Bis zum Jahr 2020 sollen die klimaschädlichen Emissionen um 50% (bezogen auf das Niveau der Emissionen aus dem Jahr 1990) gesenkt werden.

EU-Sturkturförderprogramm

Das Modellprojekt EULE ist Bestandteil des EU-Strukturförderprogramms "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" (RWB) in Baden-Württemberg 2007-2013. Es wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum unterstützt. Partner des Projekts ist der Landkreistag Baden-Württemberg.

RIO-Aktuell:

Industriepark Osterburken: Das Projekt "Null-Emissionsgewerbegebiet" wird eingestellt

Die fünf RIO-Gemeinden verfolgten das Ziel, den Regionalen Industriepark Osterburken im Rahmen des...

Die fünf RIO-Gemeinden verfolgten das Ziel, den Regionalen Industriepark Osterburken im Rahmen des Förderprojekts "EULe", zu einem "Null-Emissionsgewerbegebiet" zu entwickeln. Wie in der Sitzung der Verbandsversammlung im Bürgersaal des Rathauses in Rosenberg durch den Geschäftsführer der AWN, Dr. Matthias Ginter, jetzt mitgeteilt wurde, ist das im Jahre 2009 begonnene Projekt aber leider nicht zu realisieren, was vom Gremium allgemein bedauert wurde. Weitere Punkte in der Sitzung waren das Ergebnis und Feststellung der Jahresrechnung 2012 sowie die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan des Jahres 2014. Die im Verband für den RIO zuständige Mitarbeiterin Marlies Ebel-Walz gab einen umfangreichen Sachstandsbericht über die Entwicklung des Industrieparks im letzten Jahr. Verbandsvorsitzender Bürgermeister Jürgen Galm eröffnete die Sitzung und begrüßte die Vertreter der fünf zum Ve rband gehörenden RIO-Gemeinden. Einen breiten Raum in der Sitzung nahmen die Information zum Scheitern des im Jahr 2009 begonnenen ehrgeizigen Förderprojekt "EULe" ein. Finales Ziel war die Entwicklung des Gewerbeparks zu einer Null-Emissions-Region. In der letzten Sitzung, so Galm, habe man das Thema nur kurz gestreift, heute müsse man mitteilen, das dieses Projekt nicht verwirklicht werden kann. Es habe sich nicht so entwickelt, wie man sich dies wünschte. Informationen, weshalb das Projekt nunmehr scheiterte, gab Dr. Matthias Ginter von der AWN Buchen, der kurz auf die Historie von "EULe" einging, das in drei Schritten umgesetzt werden sollte. Der Gewerbepark sollte sukzessive auf eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen umgestellt werden. Damit wäre der RIO der erste Gewerbepark dieser Art in Europa gewesen. Bei der AWN merkte man nach dem Projekteinstieg schnell, dass es noch einige "Knackpunkte" gebe und ein reibungsloses Umsetz en somit nicht möglich sei. Das Projekt hatte zwar einen guten, zukunftsweisenden Ansatz zur Energie-Effizienz im Industriegebiet, wegen der Inhomogenität der Firmen innerhalb des RIO, durch unterschiedlichen Wärme- und Kältebedarf zu verschiedenen Tageszeiten, sei es aber nicht möglich, ein solches Wärmenetz wirtschaftlich zu betreiben. Diese Erkenntnis habe sich erst nach Befragen der Firmen und Einholen von konkreten Daten zum Energieverbrauch ergeben. Es sei somit nicht vorhersehbar gewesen, betonte Dr. Ginter. Insgesamt sah man letztlich keine echten Realisierungschancen für den Betreiber AWN. Schließlich kam man nach der durchgeführten Analyse zu dem Entschluss, das Projekt zu beenden. Den RIO-Firmen sollen aber die erzielten Ergebnisse zugänglich gemacht werden. Ein Abschlussbericht, so die Forderung einiger Verbandsmitglieder, werde von der AWN noch erstellt. In der anschließenden Diskussion wurde allgemein bedauert, dass dieses Projekt nicht fortgeführt werden kann, weil es im Industriegebiet RIO nicht funktioniere. Wenn nichts mehr vorwärts geht, so Bürgermeister Galm, müsse man auch dazu stehen. Positive Erfahrungen konnte man aber aus diesem Projekt mitnehmen. Die Kosten des "EULe-Projekts" sind jedoch kein "zum Fenster hinausgeworfenes Geld", sondern haben einen Mehrwert für die Firmen erzeugt, zumal das Land die Konzeption auch erheblich bezuschusste. Die zuständige Mitarbeiterin Marlies Ebel-Walz gab einen umfangreichen Sachstandsbericht, über die Aktivitäten im vergangenen Jahr im RIO-Industriepark. So wurde eine weitere Erschließung des RIO II mit notwendigem Straßenbau vorgenommen. Verschiedene Firmen siedelten sich neu an oder erweiterten ihre Produktionsflächen. So wurden auch mehrere Gespräche über weitere Grundstücksverkäufe geführt. Eine Oberflächenerneuerung der Zufahrtsstraße zum RIO werde als dringend notwendig angesehen. Ebel-Walz wies abschließend auf den nächsten Unternehmerstammtisch im WLC Adelsheim am 27. März hin. In diesem Jahr feiert der RIO seinen 30. Geburtstag, der aber im kleinen Rahmen begangen werden soll. Informationen gab es auch zum Skulpturenradweg. Hier sind weitere Veranstaltungen geplant. "In kleinen Schritten geht es weiter voran und auch aufwärts", sagte Galm, der sich besonders darüber freute, dass derzeit rund 800 Menschen im RIO Arbeit finden. Verbandsrechner Herbinger-Moser trug die Zahlen der Jahresrechnung 2012 vor, die im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 103.212 Euro und im Vermögenshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 399.596 Euro abschließen. Das Gesamtvolumen beträgt 502.808 Euro. Die Zahlen der Jahresrechnung wurden einstimmig festgestellt, wie auch der Haushaltsplan für das Jahr 2014, der im Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 161.600 Euro abschließt. Im Vermögenshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 757.723 Euro veranschlagt. Schwerpunkt in diesem und den nächsten Haushalten ist die geplante Erneuerung der Fahrbahndecke, wofür 200.000 Euro eingestellt wurden. Unter "Verschiedenes" wurde noch über eine weitere Zufahrt zum Industriepark gesprochen. Bis eine Entscheidung getroffen werden kann, sind noch weitere Vorbereitungen notwendig. Ein nichtöffentlicher Teil schloss sich an. Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung [... [mehr]]

Eine Jahrhundertchance für die Region

Informationsveranstaltung zum EU-Leuchtturmprojekt „Regionaler Industriepark Osterburken (RIO)“

EULE Logo
Der Zweckverband „Regionaler Industriepark Osterburken“ hat vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) eine Förderzusage im Rahmen des Programms „Innovative Regionalentwicklung“ erhalten. Diese Auszeichnung stellt eine große Chance für die gesamte Region dar. Gemeinsam kann das Gewerbegebiet als EU-Leuchtturmprojekt (EULE) zu einem „Null-Emissions-Gewerbegebiet“ weiterentwickelt werden. Der komplette Gewerbepark mit rund 700 Arbeitsplätzen soll sukzessive auf eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen umgestellt werden. Es wäre der erste Gewerbepark dieser Art in Europa. Wesentlicher Baustein des Vorhabens ist die Errichtung eines Transferzentrums zur Kommunikation, Information, Weiterbildung und Qualifikation im Themenbereich Energie sowie die sinnhafte Energievernetzung im Energiepark. Die Umsetzung des Konzeptes soll in enger Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises mbH (AWN) und der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) erfolgen. Die AWN und die Bioenergie-Region H-O-T wollen das Konzept im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 05. Juli 2011 um 19.00 Uhr, in der Baulandhalle in Osterburken präsentieren. Die Bürgerinnen und Bürger aus den Mitgliedsgemeinden des Zweckverbandes „Regionaler Industriepark Osterburken“ (Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Seckach) sowie alle weiteren interessierten Mitbürger sind hierzu herzlich eingeladen. [... [mehr]]

Gewerbegebiet wird emissionsfrei

Förderzusage für Industriepark Osterburken - Infoveranstaltung

Der Zweckverband "Regionaler Industriepark Osterburken" (RIO) hat vom Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz (MLR) eine Förderzusage im Rahmen des Programms "Innovative Regionalentwicklung" erhalten. Dies stellt eine große Chance für den gesamten Neckar-Odenwald-Kreis dar. Gemeinsam kann das Gewerbegebiet als EU-Leuchtturmprojekt (EULE) zu einem "Null-Emissions-Gewerbegebiet" weiterentwickelt werden. Die Umsetzung des Konzeptes soll in enger Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (AWN) und der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) erfolgen. AWN und Bioenergie-Region H-O-T präsentieren das Konzept im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltunga am Dienstag, 5. Juli, um 19 Uhr in der Baulandhalle in Osterburken. Der komplette Gewerbepark mit rund 700 Arbeitsplätzen soll sukzessive auf eine Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen umgestellt werden. Es wäre der erste Gewerbepark dieser Art in Europa. WEsentliche Bausteline des Vorhabens sind die Errichtung eines Transferzentrums zur Kommunikation, Information, Weiterbildung und Qualifikation im Themenbereich Energie sowie die Energievernetzung im Energiepark. aus Rhein-Neckar-Zeitung [... [mehr]]

Gesprächsforum "Null-Emissions-Gewerbegebiet RIO"

Landrat Dr. Achim Brötel lud im Namen des Neckar-Odenwald-Kreises, Jürgen Galm Verbandsvorsitzender...

Landrat Dr. Achim Brötel lud im Namen des Neckar-Odenwald-Kreises, Jürgen Galm Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes RIO und Sebastian Damm Geschäftsführer der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) zum Gesprächsforum „Null-Emissions-Gewerbegebiet RIO“ am Dienstag 21.06.2011 ins Tagungshotel Märchenwald nach Osterburken ein. Dr. Brötel begrüßte das Forum der RIO Unternehmer sehr herzlich und wies gleich zu Beginn auf die Informationsveranstaltung in der Baulandhalle am 05. Juli 2011 mit Prof. Heck vom ifas Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Fachhochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld in der Baulandhalle hin.
Das EULE Projekt bietet eine einmalige Chance zur weiteren Standort Entwicklung im RIO, den Unternehmen eine Alternative zu den herkömmlichen Energieträgern und der gesamten Region einen enormen Imagegewinn. Sebastian Damm schilderte den bisherigen Ablauf des Projektes und hob vor allem auch die Chancen für die RIO Unternehmer dar z.B.
  • Kostenersparnis
  • Synergieeffekte durch Kooperationen der Unternehmen
  • Image- und Vorbildfunktion
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
  • EU- und BW Fördermittel in nicht unerheblichem Maße.
Dr. Ginter Geschäftsführer der AWN, Buchen erläutert die Fortschreibung des
Konzeptes „Null-Emissions-Gewerbegebiet RIO„ mit dem Blick auf verschiedene
Versuche anderer Gewerbegebiet mit dem Ziel Null-Emissions-Gewerbegebiet zu werden, wurden viele verschiedene Punkte kritische Punkte betrachtet.
Die vielen PRO Punkte für den RIO stellten sich u.a. wie folgt dar:
  • Kostenvorteile im Bereich Engergiemanagement
  • Unabhängigkeit fossiler Energieträger
  • Grünes Marketing
  • überregionale / internationale Bekanntheit
  •  Effizienzsteigerung als Mangagementprozeß (Abfälle / Abwasser)
Wichtigster Aspekt ist die Motivation der RIO-Unternehmen, diese beim EULE Projekt mitzunehmen, zu aktivieren dabei zu sein, mitzumachen. Georg Nelius, regionaler Vertreter im Landtag Baden-Württemberg, zeigte sich beeindruckt vom ehrgeizigen EU-Le Konzept; ein vorausblickendes und alternativloses Konzept in Zeiten des Atomausstieges.
Auch er appellierte an die Bereitschaft der RIO-Unternehmer sich das Konzept genau anzusehen und sich zu beteiligen. Die Rege Diskussion der anwesenden Unternehmer zeugte von hohem Sachverstand, unternehmerischem Weitblick und der zwingenden Notwendigkeit zur stetigen Weiterentwicklung in Sachen Energiemanagement und Wettbewerbsfähigkeit. Als Resümee stellte Dr. Achim Brötel fest, kürzere und konkrete Schritte festzulegen. Die RIO Unternehmen mit ins Boot zu nehmen. Unternehmerische Sichtweisen zu berücksichtigen. Gemeinsam können die Weichen für eine nachhaltige Standortentwicklung gestellt werden. Nochmals verwies Landrat Dr. Achim Brötel auf die Informationsveranstaltung in der Baulandhalle am 05. Juli 2011 19:00 h mit Prof. Heck vom ifas Institut.
Der Zweckverband RIO lädt Sie zu diesem, sicherlich sehr informativen Abend sehr herzlich ein. [... [mehr]]

RIO ist EULE

Minister Rudolf Köberle MdL verkündet die Gewinner der EU-Leuchtturmprojekte in Stuttgart

"Baden-Württemberg kann stolz auf seine zukunftsfähigen und lebenswerten ländlichen Räume sein. Sie bilden ein starkes Rückgrat unseres Landes", sagte der baden-württembergische Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle MdL, anlässlich der Bekanntgabe der Gewinner mehrerer EU-Leuchtturmprojekte im Rahmen der Messe 'Zukunft Kommune' heute in Stuttgart. Globalisierung, demografischer Wandel, aber auch der Klimawandel würden für die Kommunen im ländlichen Raum besondere Herausforderungen darstellen. Die EU-Leuchtturmprojekte zur innovativen Kommunalentwicklung (EULE) unterstützten Kommunen und Kommunalverbünde, neue Ideen und modellhafte Lösungsansätze zu entwickeln, die beispielhaft auch auf andere Kommunen übertragen werden könnten. 
 Mit der Einreichung einer 'Nachhaltigen Integrierten Kommunalen Entwicklungsstrategie (NIKE)' hatten sich 61 Kommunen und Kommunalverbünde um eine Aufnahme in das Modellprojekt als EU-Leuchtturmprojekt beworben. 
 Die NIKE würde eine ganzheitliche kommunale Entwicklungsstrategie darstellen, die Wirtschaft, Arbeitswelt, Gesellschaft und kommunale Aspekte einbeziehe. Sie sei die Voraussetzung für die Teilnahme an der Auswahlrunde im Wettbewerb um ein EU-Leuchtturmprojekt gewesen. Nur die erfolgversprechendsten und innovativsten Strategien könnten im Rahmen des Modellprojekts EULE durch Investitionen umgesetzt und gefördert werden. "Die Bewertung der eingereichten Projekte war Aufgabe des Projektbeirates. Dabei wurde den Kriterien innovativer Charakter, Wettbewerbsfähigkeit, Steigerung der Beschäftigung, Modellhaftigkeit, sowie ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit ein besonderes Augenmerk zuteil", erklärte Köberle. 
 Die Fachmesse für zukunftsträchtige kommunale Lösungen sowie Dienstleistungen und Beschaffung 'Zukunft Kommune' sei eine ideale Plattform für die Bekanntgabe der Gewinner um ein EU-Leuchtturmprojekt. 
    
 Hintergrundinformationen:
 Die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg unterstützen das Modellvorhaben mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Das Programm steht unter dem Motto 'Investition in Ihre Zukunft!'. 
 Der Projektbeirat begleitet das Modellprojekt EULE. Er setzt sich zusammen aus Vertretern der am Operationellen Programm beteiligten Ressorts, den kommunalen Spitzenverbänden, Fachgutachtern und weiteren Mitgliedern. Für die Auswahl der Konzeptionen zur Weiterentwicklung und für die Umsetzung der EU-Leuchtturmprojekte hat der Projektbeirat konkrete Projektauswahlkriterien erarbeitet. 
 Neben 8 weiteren Kommunen und Kommunalverbünden ist der Zweckverband Regionaler Industriepark Osterburken RIO (Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg, Seckach) Gewinner eines EU-Leuchtturmprojektes.  
 Ein Projektbeirat aus Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Ministerien hat in der Sitzung Ende März die eingereichten NIKEN und Modellvorhaben anhand von Projektauswahlkriterien bewertet und Herrn Minister Köberle zur Entscheidung vorgelegt. Ein „Null-Emissions-Gewerbegebiet“ will man im RIO entwickeln, das erste seiner Art in Europa. Ein Gewerbepark  also, in dem kein klimaschädliches Kohlendioxid mehr ausgestoßen wird. Getreu der These, dass  sich Ökologie und Ökonomie keineswegs ausschließen müssen, wovon immer noch viel zu oft ausgegangen wird. Dieses Weiterentwicklungskonzept, das von der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) erstellt wurde und natürlich ganz auf deren Linie liegt, ist in Stuttgart auf offene Ohren gestoßen.  Weitere Informationen zum Modellprojekt EULE stehen auf den Internetseiten www.eule-rwb.de, www.gewerbegebiet-rio.de zur Verfügung. [... [mehr]]
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