Die Spedition R├╝dinger baut im RIO

Gewerbegebiet wurde 1984 gegr├╝ndet / 32 Unternehmen bieten mehr als 700 Besch├Ąftigten eine Arbeitsstelle / Neuansiedlung

Neuansiedlung im RIO: Die Spedition R├â┬╝dinger, die ihren Sitz in Krautheim hat (Bild), will noch in diesem Jahr drei Lagerhallen im Regionalen Industriepark Osterburken beziehen. Spatenstich ist am 7. M├â┬Ąrz. | ├é┬ę Bild: R├â┬╝dinger Spedition

Osterburken/Krautheim. Seit 32 Jahren gibt es den Regionalen Industriepark Osterburken. 32 Unternehmen haben sich seit der Gr├╝ndung im RIO angesiedelt. 2016 kommt mit der "R├╝dinger Spedition" ein weiteres hinzu.

Der Spatenstich f├╝r den Bau der ersten Speditionskaltlagerhalle der "R├╝dinger Spedition" findet am Montag, 7. M├Ąrz, im RIO statt. Wie Gesch├Ąftsf├╝hrer Roland R├╝dinger gestern im Gespr├Ąch mit den Fr├Ąnkischen Nachrichten erkl├Ąrte, sei der Einzug bereits f├╝r Juli geplant.

Im Laufe des Jahres wird das Unternehmen, das seinen Sitz in Krautheim hat (siehe Info-Box), dann zwei weitere Lagerhallen im Regionalen Industriepark Osterburken errichten lassen. Die Halle 3 soll laut Roland R├╝dinger bereits Ende September bezogen werden. Die Gesamtfl├Ąche der drei Hallen wird rund 10?000 Quadratmeter betragen.

Hervorragende Anbindung

Der Industriepark wurde 1984 auf Anregung der Landesregierung und Betreiben des Landkreises als "eines der ersten interkommunalen Gewerbegebiete im l├Ąndlichen Raum Baden-W├╝rttembergs" gegr├╝ndet, erkl├Ąrte Osterburkens B├╝rgermeister J├╝rgen Galm, zugleich Zweckverbandsvorsitzender des RIO, am Montag im Gespr├Ąch mit den Fr├Ąnkischen Nachrichten.

Laut Galm habe der Strukturwandel in Landwirtschaft, Handel und Handwerk den Aufbau einer neuen Erwerbsbasis in den l├Ąndlich gepr├Ągten Gemeinden des Baulands und des Odenwalds erforderlich gemacht - auch und vor allem der Wettbewerbsf├Ąhigkeit wegen.

Aufgrund der geringen Siedlungsdichte habe man sich zur Konzentration der gewerblichen Aktivit├Ąten an einem "g├╝nstig gelegenen Standort" entschieden: Der RIO ist s├╝d├Âstlich von Osterburken an der L?515 zu finden und bietet, so verspricht es der Internetauftritt, eine "hervorragende Anbindung an alle Verkehrswege". So liegt das Gewerbegebiet "quasi direkt an der A 81". Osterburken ist "Bahnknotenpunkt".

Und dar├╝ber hinaus ist mit dem Heilbronner Neckarhafen und dem Mainhafen in W├╝rzburg auch eine nahe gelegene Anbindung an den Schiffsverkehr gegeben.

Der Zweckverband besteht aus den Kommunen Adelsheim, Osterburken, Ravenstein, Rosenberg und Seckach. Zuerst im RIO angesiedelt haben sich laut J├╝rgen Galm die Dietz Fruchts├Ąfte GmbH und die Recyclen GmbH. Zu den Betrieben, die folgten, z├Ąhlen unter anderem die A.B.S. Silo- und F├Ârderanlagen GmbH, E.R.S. Steuerungstechnik, G├╝del, Mollet F├╝llstandstechnik, PAN-DUR, Polifilm und Stadtm├╝ller.

Aktuell umfasst der RIO 32 Unternehmen, die zusammen mehr als 700 Frauen und M├Ąnner besch├Ąftigen. Ein Schwerpunkt scheint sich "in Richtung Logistik" zu verfestigen, so Galm.

Die urspr├╝ngliche Planung f├╝r das Gewerbegebiet habe rund 32 Hektar Fl├Ąche umfasst. Bis 2002 wurden rund 25 Hektar erschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich 24 Firmen mit mehr als 500 Arbeitspl├Ątzen angesiedelt.

Die Bebauungspl├Ąne RIO II A und RIO II B runden das Gewerbegebiet auf rund 50 Hektar ab. "Im Ziel-II-Gebiet erhielt der RIO f├╝r die Erschlie├čung EU- und ELR-F├Ârderung", so Wirtschaftsf├Ârderin Marlies Ebel-Walz gegen├╝ber den FN.

Was die weiteren Planungen in Sachen RIO anbelangt, wird in diesem Jahr der Stra├čenbau ein Thema sein. So wolle man die Erschlie├čungsstra├če verl├Ąngern, was aber auch abh├Ąngig von den F├Ârdergeldern sei. F├╝r 2017 ist laut dem Zweckverbandsvorsitzenden der Bau einer zweiten Ausfahrt angedacht.

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